Auch von älteren Menschen wird eine vernünftige WG gesucht
Viele Menschen wollen im Alter nicht alleine sein. Nicht selten entscheiden sie sich deshalb für eine Senioren WG. Hier können Gleichaltrige angenehm und abwechslungsreich zusammenleben und sich gegenseitig unterstützten. Oft wird von Senioren eine WG gesucht, weil sie nicht im Altersheim oder dem „betreuten Wohnen“ leben möchten. Damit man aber nicht böse überrascht wird, sollte man die Gründung einer Senioren-WG genau planen und vorbereiten.
Vertraglich gibt es zwei Möglichkeiten mit dem Hauseigentümer. Man kann zum einen Hauptmieter bestimmen, der dann alleiniger Vertragspartner für das Mietverhältnis ist. Allerdings steht er dann auch für alle Konsequenzen gerade. Er ist unter anderem für die Zahlung der vollständigen Miete verantwortlich. Er trägt dann natürlich das Risiko wenn Räume leer stehen. Aber er kann auch die Wohnung alleine kündigen, ohne die anderen Parteien vorher fragen zu müssen.

Aber meist wird, wenn eine WG gesucht wird, die ganze Wohngemeinschaft als Vertragspartner gegenüber dem Wohnungseigentümer benannt. Hier muss jedoch vorher festgelegt werden, wie zum Beispiel einzelne Bewohner aus dem Mietverhältnis aussteigen können, oder wie mit Schulden und Beschädigungen umgegangen werden soll. Ohne gesonderte vertragliche Vereinbarungen, können einzelne Mieter der Gemeinschaft nicht kündigen, sondern nur diese als Ganzes.Auch wenn andersherum der Großteil der Gemeinschaft kündigen will, muss sich die Minderheit diesem Urteil beugen. Sind aber die rechtlichen Punkte geklärt, steht der WG für den Lebensabend nichts mehr im Wege. Die Bewohner können dann ihre Zeit miteinander verbringen und gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge planen. Auch kann man sich gegenseitig bei den alltäglichen Aufgaben unterstützen und braucht nicht in ein „betreutes Wohnen“ oder gar ins Altersheim. Für viele ältere Menschen ist also die Senioren WG die beste Alternative, wenn sie ihrer Familie nicht zur Last fallen wollen.